Faschingsgesellschaft Velden e.V.

Unsre nächsten Termine

 

 

Faschingsumzug mit anschließeneder Party im "alten EDEKA"

Faschingssonntag, 26.02.1016

Aufstellung 13:00 Uhr am Raiffeisen Lagerhaus

Beginn Umzug 14:00 Uhr

Faschingsparty ab 16:00 Uhr - 24:00 Uhr

(Einlass ab 16 Jahren)

 

ACHTUNG!

Es dürfen keine Rucksäcke mit in das Gebäude vom "alten EDEKA" genommen werden. Diese können auch NICHT in der Gaderobe abgegeben werden!

 

Kehraus

Dienstag, 28.02.2017

Prinzessin Franzi und Prinz Tobi übernehmen Regentschaft in Velden
 
Mit Prinzessin Franzi I. aus der Reberburg und Prinz Tobi I. aus Rudis Sudkessel hatten die Veldener Narren das fescheste Paar im ganzen Königreich bei den Inthronisations-Sitzungen im Pfarrheim auf die Bühne geholt. Dem Auftritt des Prinzenpaars ging eine bunte Show mit Auftritten der Nachwuchsgarden, Sketchen und dem Narrenchor voraus, die nahtlos an die hochklassige Faschingstradition in Velden anknüpfen. Die Faschingsgesellschaft Velden mit Präsident Thomas Waser und den beiden Spielleitern Thomas Dax und Berni Weindl hatten sowohl vor als auch hinter den Kulissen einen Generationswechsel vollzogen, mit dem der Verein bestens für die Zukunft gerüstet ist.
 
Die Maskara-Sitzung wurde durch die beiden Nachwuchsgarde der Mini Dancers eröffnet. Die 53 Mädchen, trainiert von Jana Egert, Sylvia Rusch, Cathrin Werner und Evelyn Becker zündeten gleich zu Beginn ein echtes Feuerwerk und brachten das Publikum in Faschingslaune. Durch das Programm führte Hans Butz, der sich wie gewohnt um „Political Correctness“ bemühte! Dass er dabei die Deppadn als bildungsfern bezeichnete war selbstverständlich – einzig bei der korrekten Übersetzung seiner Leibspeise „der Negabeidl“ musste auch der wortgewandte Moderator passen. So war es den beiden Spielleitern Paul Aner (Berni Weindl) und August Iner (Thomas Dax) vorbehalten den ersten Sketch zu spielen: Mit einer Wetten-dass-Wette stellten sie ihr ausgewöhnliches Talent, verschiedene Biere am Geschmack zu erkennen, unter Beweis und mussten letztendlich mit Schrecken feststellen, dass es in Velden leider kein „gscheits Wirtshaus“ mehr gibt.
 
Was passiert, wenn die Heiligen Drei Könige in der Veldener „Sidudd`n Siedlung“ unterwegs sind zeigte Theresa Veitz, Thomas Aschenbrenner und Markus Wagner bei dem Sketch „Die lästigen drei Könige“. Weiter ging es mit einer Homestory bei der Dating-Show „Künstler sucht Frau“ mit dem berühmte Pantomime-Künstler Bier (Christian Granich) und Moderator (Markus Rusch).
 
Die 24 Tänzinnen und ein Tänzer der Future Dancers um die Trainerinnen Franzi Höfelschweiger, Daniela Mayer, Meli Sedlmeier und Julia Waldinger brachten das Inthronisations-Thema „Mittelalter“ mit einem stimmungvollen Showtanz aufs Parkett.
 
Der gwamperte griechische Harfenspieler „Apoll“ (Franz Kinnigkeit), angeblich ein entfernter Verwandter des Santorin-Wirts Foti, begrüßte bei dem Stück „Nachts im Freilichttheater“ seine neue Verwandtschaft das „Niederbayerische Mädchen“ und nahm die Ereignisse im Marktgeschehen aufs Korn, bevor das „Mädchen mit der Taube“ (Daniela Mayer) ihr Leid über Taubenscheiße auf dem Arm klagte.
 
Bei der Nummer „Crazy Lappen“ stellte Kine Mich (Michael Kinnigkeit) sein außerordentliches Bühnentalent unter Beweis und begeisterte das Publikum mit seiner One-Man-Show. Der südtiroler Sprachforscher „Luis“ (Thomas Waser) erklärte dem Publikum seine neuesten wissenschaftlichen Forschungen, wie der Dialekt von Afrika über Asien und Österreich nach Südtirol kam. Mit dem Narrenchor wurde der Show-Block abgeschlossen. Die Sänger Elisabeth Waser, Andrea Hingerl, Beate Fuchshuber, Andi Hingerl, Hele Egert und Sepp Lurz mit Unterstützung von Didi Aigner am Schlagzeug, Markus Daxauer am Akkordeon und Barni Bayersdorfer am Baß sind seit 20 Jahren ein fester Bestandteil der Veldner Faschingssitzungen. Sei es die „Die geile Meile am Wertstoffhof“, der „Drei-Quellen-Schoaß“ oder die ortsbekannten Veldener Schlawiner – nichts war vor ihnen sicher.
Die Lieder über die bekannten Veldenerinnen „d´Resi“ und „d´Marille“ fanden mit der Neuauflage zu „Ute“ eine unwesentliche Verjüngung. Mit dem Wiener Lied „I ko auf fremde Klos ned scheißen“ gab der Narrenchor seine angeblich letzte Vorstellung im Fasching und kündigte nach 20 Jahren seinen Rückzug an.
 
Mit dem Einzug der Elferräte und der Prinzengarde ging es dem Höhepunkt des Abends entgegen: Prinzessin Franzi I. aus der Reberburg und Prinz Tobi I. aus Rudis Sudkessel, elegant begleitet durch den Hofmarschall Thomas Aschenbrenner, den Herold (Markus Zehetbauer) und den Präsidenten Thomas Waser, nahmen bei der Inthronisation die Rathaus-Schlüssels von Bürgermeister Ludwig Greimel entgegen. Das Prinzenpaar übernimmt nun bis Aschermittwoch die Amtsgeschäfte in der Veldener Gmoa. Ob bei den Ansprachen der Prinzessin und des Prinzen, bei den Ordensverleihungen und nicht zuletzt dem Showtanz des Prinzenpaars präsentierten die beiden die Faschingsgesellschaft von ihrer schönsten Seite und führen die hochklassige Tradition des Veldener Prinzenfasching in die Zukunft. Die Tanzschuhe der Prinzengarde wurden von "Das Schuhwerk" in Wartenberg gesponsort. (STS)
 
 
 
 
 
 
Blind Date für Prinzessin Franzi und Prinz Tobi

Vorbereitungen zum Prinzenfasching laufen auf Hochtouren

Nur noch zwei Tage bis zur ersten Inthronisations-Sitzung im Pfarrheim – langsam wächst die Anspannung im Team rund um Prinzessin Franzi I. aus der Reberburg und Prinz Tobi I. aus Rudis Sudkessel. Die beiden Spielleiter Berni Weindl und Thomas Dax haben mit ca. 120 Mitwirkenden ein vierstündiges Programm einstudiert und knüpfen nahtlos an die hochklassige Faschingstradition der Veldener Narren an.

Prinzessin Franzi I. aus der Reberburg, mit wirklichem Namen Franziska Höfelschweiger tanzt seit ihrem sechsten Lebensjahr bei der Veldener Nachwuchsgarde der Mini Dancers und Future Dancers und ist seit drei Jahren als Trainerin der 12 bis 16-jährigen Gardemädchen aktiv. Die Auszubildende als Verwaltungsangestellte im Rathaus Velden holte sich nach der Anfrage des Präsidenten Thomas Waser nur kurz den Rat der Eltern ein und gab ohne langes Zögern eine prompte Zusage. Prinz Tobi I. aus Rudis Sudkessel hatte im Juli 2016 die Braumeister-Schule abgeschlossen und arbeitet seit kurzem in einer Brauerei bei München. Zur Faschingsgesellschaft kam Tobias Böckl 2009 als Elferrat bei der Inthronisation von Prinzessin Katharina I. und Prinz Asche I. Im folgenden Jahr wurde er zweiter Kassier der Faschingsgesellschaft und war im Schäfflerjahr 2013 als Tänzer aktiv. Wie auch Franziska hatte er sich sehr über die Anfrage gefreut und empfand es als Ehre ausgewählt zu werden. Beide hatten ihre Zusage gegeben ohne dabei ihren zukünftigen Partner zu kennen. Unter höchster Geheimhaltung kam es im Thaihaus in der Nachbargemeinde Taufkirchen zu einem konspirativen Treffen mit FG-Präsiden Thomas Waser und Spielleiter Berni Weindl. Nachdem sich beide seit vielen Jahren gut bekannt sind, gab es auch hier kein langes Zögern und die vier Veldener Narren traten mit bester Stimmung die Heimreise an. Was es heißt, vor großem Publikum auf der Bühne zu stehen, konnte Tobias bereits bei Theaterstücken im Pfarrheim erfahren und Franziska hatte vor zwei Jahren beim Jubiläum der Babinger Feuerwehr den Prolog der Festdamen gehalten.

Mit der Bekanntgabe, dass es 2017 wieder einen Prinzenfasching geben werde, wurden auch die beiden als mögliche Kandidaten gehandelt. Tobias, der damals noch die Meisterschule besuchte, konnte sich mit dem Argument, er konzentriere sich voll auf seine Ausbildung und ist ohnehin als Kassier mehr in den Fasching eingebunden, als es ihm seine Freizeit erlaube, gut herausreden. Bis zum 11.11. hatten beide ausschließlich ihre Eltern eingeweiht und sogar die restliche Vorstandschaft der Faschingsgesellschaft tappte bis dahin im Dunkeln. Um sich den Fragen ihrer Freundinnen glaubhaft zu wehren, war Franziska bis zum 11.11. sogar als Tänzerin in der Prinzengarde mit im Training und gab vor, dass sie sich voll auf das Traineramt der Future Dancers konzentriere.

Während Prinz Tobi seine tänzerischen Fähigkeiten bisher nur sporadisch aufblitzen ließ, hat er mit Prinzessin Franzi eine sehr erfahrene Tänzerin an seiner Seite. Um die Geheimhaltung sicherzustellen trainierten beide seit Oktober vorigen Jahres ca. einmal wöchentlich in einer Tanzschule in Erding. Damit nichts dem Zufall überlassen wird, steht der Prinzessin die Zofe Angelika, ebenfalls ein „Faschingsgwachs“ aus der Reberburg zur Seite. Für den passenden Zwirn bei dem Auftritt und den Showtanz sorgte die Näherin Bianca Matthäi aus Geisenhausen.

Nach sieben langen Jahren ohne Prinzenpaar sind auch die Veldener ganz heiß auf die Inthronisations-Sitzungen. Die große Nachfrage zu den fünf Veranstaltungen am 27., 28., und 29. Januar sowie 3. und 4. Februar zeigen das Interesse der Veldener Bevölkerung. Bereits um 5.30 Uhr standen die ersten Faschingsnarren zum um 9.00 Uhr beginnenden Kartenvorverkauf im Pfarrheim an, um die besten Plätze zu bekommen. Lediglich für 28. und 29. Januar sind wenige Restplätze im Elektrogeschäft Granich erhältlich. Die Besucher der Sitzungen dürfen sich auf ein buntes Programm mit Sketchen, dem Narrenchor und Auftritten der Nachwuchsgarden freuen. Mit den Garden, den Akteuren und dem Bühnenteam koordinieren die beiden Spielleiter Berni Weindl und Thomas Dax nahezu 120 Mitwirkende. Höhepunkt des Abends wird die Inthronisation des Prinzenpaars durch Hofmarschall Thomas Aschenbrenner und Präsident Thomas Waser.

Mit dem Inthronisations-Ball am 18. Februar im Saal des Gasthaus Zviedris in Obervilslern steht eine lange Ballnacht bevor. Der Kartenvorverkauf zum Ball beginnt am Dienstag, 24. Januar im Salon Härtl in der Schäfflerstraße. Traditionell wird von den Veldener Narren am Unsinnigen Donnerstag das Rathaus gestürmt. Mit dem Faschingsumzug steht am Faschingssonntag, 26. Februar, 14.00 Uhr ein großartiger Festtag in Velden bevor. Einen gebührenden Ausklang findet der Umzug ab 16.00 Uhr mit einer Discoparty im ehemaligen Edeka-Markt am Eschenweg, bevor das Prinzenpaar am Aschermittwoch wieder begraben wird. 

 

 

 

 

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